GEEIGNET FÜR:

Der Goblet Squat (Kelchkniebeuge) ist eine hervorragende Übung für all jene, welche sich etwas unsicher sind was die Stabilisierung der Wirbelsäule bei allen Kniebeugevarianten angeht. Deshalb ist die Übung gerade für AnfängerInnen die erste Wahl.


ÜBUNGSAUSFÜHRUNG:

Fußstellung: Schulterbreit – die Fußspitzen sind leicht nach außen gedreht. Griffposition: Die Kurzhantel wird wie ein Kelch gehalten, und ruht auf den Handballen. 
Achtet während der gesamten Ausführung darauf, dass der größte Teil der Belastung über die Fersen abgeleitet wird, ohne dabei den Druck über Groß- und Kleinzehenstrahl zu reduzieren. Zusammengefasst; die Füße sollen demzufolge vollflächig belastet werden. Die Hantel liegt während der Übungsausführung immer am Brustbein auf, indem der Schultergürtel kontinuierlich nach unten/hinten gezogen bleibt. 

Eingeleitet wird die Aufwärtsbewegung mit einem leichten nach oben Drücken der Hantel. Dadurch wird gewährleistet, dass die Wirbelsäule in neutraler Position bleibt. In der Endposition steht man komplett aufrecht 
-> die Hüft- bzw. Kniestrecker bleiben unter maximaler Spannung. Ein Überstrecken der Knie oder eine übermäßige Hohlkreuzbildung sollte vermieden werden.

Während der Abwärtsbewegung werden die Knie in dieselbe Richtung geschoben wie die Fußspitzen. Somit können die Ellenbogen zwischen die abgespreizten Knie geführt werden. Man gibt der Schwerkraft soweit nach, dass die Oberschenkelvorderseite parallel zum Boden ausgerichtet ist. Auf ein Lösen der Rückenspannung wird verzichtet – das Aufheben der Einwärtswölbung (Lordose) der Lendenwirbelsäule ist zu vermeiden! 

Für eventuelle Fragen, Anregungen oder Kritik könnt ihr uns jederzeit im Studio ansprechen 🙂

Viel Spaß/Erfolg beim Training!

Author: Philipp Kormann

18. März 2016