Faszien-Yoga

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Die beweglich miteinander verbundenen Knochen bilden unser inneres, stabiles Skelett. Für die Stabilität und Bewegung sind in weiterer Folge die Muskeln (Myo), das Bindegewebe (die Faszien) und unser Nervensystem (neuronales Netz) verantwortlich. Daraus ergibt sich das Neuro-Myo-Fasziale System, mit dem ich im Faszien Yoga arbeite, um (1) Entspannung lokal (im Fall von Verspannungen bestimmter Muskelgruppen) als auch (2) Entspannung im umfassenden Sinn zu erreichen, zwei Ziele die sich (3) gegenseitig ergänzen. Im Faszien Yoga bereite ich damit weiterführende Bewegungsprogramme vor, welche nach dem Lösen vorhandener problematischer Spannungsmuster dem Körper wieder Stabilität, Mobilität und Kraft geben.

Die Einheit besteht aus folgenden beiden Elementen:

  • sanftes Statisches Stretching: Hier werden in einer maximal durchführbaren Dehnposition mit möglichst wenig Muskelspannung Positionen bis zu 3 Minuten gehalten. Um die angestrebten Ziele zu erreichen ist ein konzentriertes Loslassen der Muskulatur notwendig. Die Gelenke werden in der EndpositionwährenddergesamtenzeitderÜbungimmerwiederinihrerPositionleichtverändert/korrigiert. Durch diese Mikrobewegungen werden Verspannungen der tiefliegenden, das Gelenk umgebenden, Stabilisatoren vermieden und die Entspannungswirkung vertieft. unterschiedliche Wirkungen werden durch diese Art des Dehnens erreicht:
    1. Entspannung: Diese Art des Dehnens kann als eine Art Körpermeditation verstanden werden, bei der das bewusste Hineinspüren in die Dehnung Körperbewusstsein erzeugt und verbessert wird. Zusätzlich kommt es zu einer Rückkoppelung mit dem Zentralen Nervensystem und führt zu einer stärkeren Aktivierung des Parasympatikus, was insgesamt (unabhängig von der lokal gedehnten Muskulatur) zu einem Zustand allgemeiner Entspannung und Regeneration führt.
    2. Meridian Stretching: Die Meridiane der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sind großteils im Fasziengewebe lokalisiert und hängen hier mit höherer elektrischer Leitfähigkeit und verstärkter Wassereinlagerungen im Fasziengewebe zusammen. Im Sprachgebrauch der TCM kommt es durch sanftes Stretching entlang der Meridiane zu einer Aktivierung derselben und zu einer Harmonisierung des Energie- (Qi-) Flusses.
    3. Ruhetonus: Eine eventuell vorhandene übermäßige Aktivierung der gedehnten Muskulatur wird reduziert, wodurch vorhandene Dysbalancen reduziert werden. Ein Beispiel bildet hier die Dehnung der vorderen Oberschenkelmuskulatur (speziell des Rectus Femoris), um Probleme im Bereich der Kniescheibe (beispielsweise eine Überlastung der Patellarsehne) in den Griff zu bekommen (Eine Beschreibung der entsprechenden Übung/en folgt in Kürze). Ziel ist hier NICHT eine Verbesserung der Beweglichkeit (die es aber unter Umständen als Extra dazu gibt), sondern eine Reduktion des Ruhetonus der angesprochenen Muskulatur. Auch hier ist es wichtig, nicht einfach eine Übung von außen betrachtet „richtig“ auszuführen, sondern von innen heraus und mit voller Aufmerksamkeit in diese Dehnung „hinein zu schmelzen“.
    4. Das Muskel-Fasziengewebe wird dazu angeregt, sich umzustrukturieren und so die Funktionalität des Körpers zu verändern. Unser Körper ist von einem zusammenhängenden dreidimensionalen Faszien-Netz durchzogen, in welches unsere Organe und auch die Muskulatur eingebettet ist. Entlang funktioneller Beanspruchung bilden sich dabei stärkere beziehungsweise durch Crosslinks stärker vernetzte Faszienzüge heraus, wie beispielsweise die Rückwärtige Funktionelle Line (Beschreibung folgt in Kürze).
      Sanfte Dehnungen entlang dieser Linien erzeugen einen Zug auf dieselben, welche zu einer weiteren Verstärkung dieser Linien führen. In diesem Zusammenhang ist es interessant zu wissen, dass durch Stretching zwar der Bewegungsradius eines Gelenkes bis zu einem gewissen Grad vergrößert werden kann, dennoch der objektiv messbare Widerstand gegen diese Dehnung zunimmt. Dynamisches Stretching ist für diese Wirkung zwar besser geeignet, führt aber dazu, dass die oben unter den Punkten 1-3 genannten Wirkungen nicht optimal realisiert werden können. Dynamisches Dehnen beziehungsweise Funktionelles Training mit optimalem Bewegungsradius ist hier besser geeignet, aber wir nehmen diesen Zusatznutzen besserer Beweglichkeit im Faszien Yoga als Bonus mit.

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  • Self Myofascial Release: Die Selbstmassage mit Rollen und Bällen löst Verklebungen und Verspannungen des Fasziengewebes
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Zwei weitere Elemente des klassischen Faszien-Trainings kommen in der Wirbelsäulen-Qi Gong Einheit vor:

  • Rebound Elasticity: Durch schwingende, federnde Bewegungen trainieren wir die Elastizität des Fasziengewebes und geben ihm damit seine ursprüngliche Funktion wieder. Kraftsparende Bewegungen in Sport und Alltag werden damit geübt.
  • Fluid Refinement: Sanfte, fließende Bewegungen erhöhen die Wahrnehmung des eigenen Körpers in Bewegung. Hier kommt die Propriozeption ins Spiel, die bewusste und unbewusste Wahrnehmung der Lage des Körpers im Raum. Durch diese Propriozeption bildet sich unser Nervensystem ein dreidimensionales Bild unseres Körpers und seiner Lage im Raum. Je besser diese interne Bildfunktion ausgeprägt ist, umso besser kommt unser Unterbewusstsein durch den Alltag, kann auf unvorhergesehene Situationen reagieren und beugt somit indirekt Verletzungen vor.
  • Hier findest Du ein paar Übungssequenzen aus dem Qi Gong zu diesem Thema:
Mo
9:30
Di
Mi
17:00
Do
Fr
Sa
8:00
So

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