Der Arbeitsalltag lässt oft wenig Zeit, sich um seinen eigenen Körper, um seine eigen Psyche zu kümmern. Doch ab 60, 70, 80 Jahren und darüber hinaus sind die zeitlichen Ressourcen vorhanden noch einmal neu durchzustarten. In immer stärkerem Maße wird dabei ernsthaftes Fitnesstraining als lohnende Freizeitbeschäftigung entdeckt.

Tatsächlich kann in fast jedem körperlichem Zustand mit ein wenig professioneller Unterstützung die Lebensqualität immens verbessert werden, wenn der Bewegungsapparat in Schwung gehalten wird. Und das geht auf jeden Fall über ein paar leicht Spaziergänge hinaus. Natürlich ist eine ärztliche Abklärung vor der Aufnahme eines intensiveren Fitness-Programm wünschenswert, doch dann spricht eigentlich nichts gegen ein wenig Herausforderung:

Sowohl das Herz- Kreislaufsystem als auch die Muskulatur dürfen unter Berücksichtigung der persönlichen Situation durchaus gefordert werden. Faszientraining, Stretching und Koordinationstraining – Dinge, die auch in jüngeren Jahren nützlich sind aber oft vernachlässigt werden – sind integraler Bestandteil jeden Best Ager Fitness-Trainings. Im Unterschied zu Breitensportarten und Alltagsbelastungen ist es möglich, im Rahmen eines individuellen Trainingsprogramms die Belastungen für den Körper sukzessive zu steigern und so an ein höheres Niveau heranzuführen. Die Ergebnisse sind überwältigend: Eine bessere Bewältigung des Alltags, eine brauchbare Prophylaxe gegen Verletzungen – vor allem durch Stürze – sowie eine selbstbewusstere, frische Ausstrahlung sind das Ergebnis von oft nur 1 bis 2 Stunden Fitness-Trainings pro Woche.